Aktuelles

Werke

Termine

W. Fohrer und B. Feil – realistische Malerei und Plastik

16. 5. – April 2020, Vernissage: 16. 5. um 18:00

Technische Akademie Esslingen
An der Akademie 5
73760 Ostfildern

Donaueschinger Regionale 2019

17. 5. – 9. 6. 2019, Vernissage: 16. 5. um 19:00, Finissage: 9. 6. um 18:00

Im Barók Saal der Donauhallen in Donaueschingen

»Die Lust am Detail«

22. 5. – 30. 6. 2019, Vernissage: 22. 5. um 18:00

Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz
Karl-Friedrich-Str. 17
76133 Karlsruhe

Eine Ausstellung des Bunds freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg.

Führung:
Do 6. 6. 2019 um 18.00 »Ein Detail macht Geschichte«. Wenn Kunst und Literatur sich treffen, muss es nicht immer ernsthaft sein. Ein Spaziergang durch die beiden aktuellen Präsentationen »Lust am Detail« und »Lebenszeichen« im Regierungspräsidium mit Simone M. Dietz M.A. und Dr. Wolfgang Wegner.

Honigwiesen / Nesenbach / Skulpturen

Eröffnung am 2. 6. 2019 um 11:00

Einstieg: Heerstraße gegenüber Bäckerei Veith

Ein Projekt des Vereins Kultur am Kelterberg e.V.

Beteiligt sind die Kursteilnehmer/Innen der »Offenen Werkstatt« von B. Feil mit der Gemeinschaftsarbeit »Kreuzfahrt auf dem Nesenbach«

Kunstdorf Unterjesingen

Samstag, den 29. 6. 2019, 15:00 – 21:00
Sonntag, den 30. 6. 2019, 11:00 – 19:00
Eröffnung: Samstag, den 29. 6. 2019, 14:00

Kunstdorf Unterjesingen
www.kunstdorf-unterjesingen.de

Das Kunstdorf präsentiert unter dem Thema »Sinnliche Welten« dreizehn renommierte Künstlerinnen und Künstler aus der zeitgenössischen Kunstszene von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern.
Alle zwei Jahre verwandelt sich das traditionsreiche Weindorf Unterjesingen mit seinen altehrwürdigen Fachwerkhäusern, Scheunen und Werkstätten, dem Rathaus, dem Farrenstall und der 600 Jahre alten Mühle in ein Kunstdorf und für die Dauer von zwei Tagen zieht zeitgenössische Kunst in die alten Gebäude ein.
In Skulpturen, Installationen, Gemälden, Zeichnungen, Fotos und Collagen reflektieren die Künstlerinnen und Künstler das Thema Sinnlichkeit, begeben sie sich auf die Suche nach der eigenen Identität, loten Grenzen aus und überschreiten sie.
Kunst steht in der Scheune, der Garage, im idyllischen Hinterhof. Die Verbindung von Kunst und Dorf schafft eine fruchtbare Spannung. Fremdes kontrastiert mit Vertrautem. Das ermöglicht neue Blickwinkel, schafft einen besonderen Rahmen, der die Kunst von Nahem zugänglich und erfahrbar macht.
Die Künstlerinnen und Künstler sind während der Ausstellungstage vor Ort anwesend und laden zu Gesprächen über ihre Kunst ein.

»Die Lust am Detail«

11. 7. – 11. 10. 2019, Vernissage: 11. 7. 2019 um 19:00

Landratsamt Ludwigsburg
Hindenburgstraße
71638 Ludwigsburg

Eine  Ausstellung des Bunds freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg.

Führung durch die Ausstellung am Mi 17. 7. durch Simone M. Dietz M.A..

»ARTig«

3. 11. – 24. 11. 2019, Vernissage: 3. 11. 2019 um 11:15

Rathaus Schönaich
Bühlstraße 10
71101 Schönaich

Eine Ausstellung von Birgit Feil,  Aslimay Altay Göney und Ulla Haug-Rößler.

Führung durch die Ausstellung mit den Künstlern am 10. 11. um 11.15 Uhr.

»Der Berg ruft« – KunstTage Atelierhaus Kelterberg – Offenes Ateliers

Sa 30. 11. und So 1. 12. 2019 von 11:00 bis 18:00

Kelterberg 5
70563 Stuttgart-Vaihingen

Kunstmarkt im Otto F. Scharr Saal
Tombola, Originale Kunstwerke zur Förderung gemeinnütziger Projekte in Stuttgart-Vaihingen werden verlost. Jedes Los gewinnt.
Ausstellung der neuen Mitglieder des Vereins Kultur am Kelterberg e.V..
Alle 6 Ateliers mit 7 Künstlern sind geöffnet.

Über mich

Birgit Feil

Doppelgänger mit Déjà-vu-Garantie

Ist das nicht unser Nachbar? Stand dieser offenbar schlecht gelaunte Herr nicht eben noch vor uns in der Schlange beim Bäcker? Haben wir nicht mit dieser adrett gekleideten Dame heute morgen gemeinsam an der Bushaltestelle gewartet?

Birgit Feil hat die besondere Gabe, die sie und damit auch uns alltäglich umgebenden Menschen mit Kennerblick abzutasten und uns ihre künstlerischen Verarbeitungen als Doppelgänger mit Déjà-vu-Garantie zu präsentieren. Wir scheinen „Simone“, Karina“, „Esther“ und „Erwin“ schon ewig zu kennen, es sind – wie man so schön sagt – Menschen wie Du und ich.

Das Hilfsmittel der Fotografie ermöglicht es der Künstlerin, sich in die damit eingefangenen Alltagssituationen hineinzudenken und die flüchtigen Begegnungen mit den ihr unbekannten Personen zu reflektieren, fortzusetzen und kreativ in dreidimensionale Skulpturen umzusetzen. Zufall, Intuition, künstlerisches Schöpfertum und handwerkliches Können vereinen sich zum eindrucksvollen Resultat.

Dabei geht es Birgit Feil nicht um die 1 : 1 – Konservierung der ursprünglich augenblicklichen Situation, sondern um eine Transformation in eine andere Daseinsebene. Die Menschen werden aus der realen Situation herausgelöst, verlieren ihren Kontext, ihr gesellschaftliches Umfeld und finden sich in einem neutralen, künstlichen und künstlerischen Zusammenhang wieder. Die Personen, zumeist Frauen das heißt Schicksalsgenossinnnen der Künstlerin, werden aus dem Diktat der Funktionalität entlassen, müssen nicht mehr einkaufen und warten , sondern dürfen sich selbst, ihren Charakter, ihre Einzigartigkeit, ihre Würde, ihre innere und äußere Schönheit präsentieren – in einem dafür angemessenen Umfeld: auf einem Sockel, in der Galerie, im Museum. Der Rhythmus des Faltenwurfes, die sich in eine übergeordnete Komposition einfügenden kleinen Wölbungen sind der Künstlerin ebenso wichtig wie die Mimik, die Physiognomie, die Statur, die Haltung der Figur.

Dass Birgit Feil mit Beton und Kunststoff arbeitet und das von ihr benutzte Material nicht versteckt , sondern – ganz im Gegenteil – als elementaren Bestandteil ihrer Werke sieht, mag im ersten Moment verwirren.

Wer den Skulpturen aber von Angesicht zu Angesicht gegenüber steht, wird von deren eigentümlichen Präsenz im Hier und Jetzt sogleich gefangen genommen. Obwohl uns das Material unvermittelt , teils unbemalt oder nur mit einer dünnen Farbschicht bedeckt, entgegen tritt, wirken die Figuren unheimlich realistisch. Die grob modellierten Partien wirken wie Fettpölsterchen und Hautporen. Dass sämtliche Hautflächen und ein Großteil der Kleider grau sind, irritiert uns keineswegs.

In der Regel formt Birgit Feil ihre Menschen zunächst in Ton, um sie danach unter Zuhilfenahme einer aus Gips hergestellten Negativform in Kunststoff (Acrystal) oder Beton zu gießen und anschließend mit Acrylfarben zu bemalen. Dass die Künstlerin bei „Kirsten“ das Muster des Rocks direkt von einem Textil abgenommen hat, beweist, dass die Phase des spielerischen Experimentierens keineswegs abgeschlossen ist.

Das Unspektakulär der Figuren ist geradezu spektakulär. Statt sich expressiv in den Vordergrund zu spielen, lassen Birgit Feils Protagonistinnen ihre Hände in den Hosentaschen stecken, verschränken ihre Arme oder lassen diese einfach baumeln. Ablenkende Accessoires fehlen völlig und treten allenfalls in Form eines Huts oder einer Handtasche in Erscheinung. Die parallele Beinstellung und die mit den Füßen beziehungsweise Schuhen verbundene Bodenplatte erinnern an überdimensionale Spielfiguren.

Die allesamt mit (ausgedachten) Vornamen betitelten Figuren strahlen etwas Verträumtes, Introvertiertes aus. Mit ihrer stillen, friedlichen Aura und ihrer natürlichen Selbstverständlichkeit scheinen sie vom hektischen Fluss der Zeit nicht erfasst und autark gegen das Allover der Reize zu sein.

 Es handelt sich um – wie Birgit Feil selbst konstatiert – »Gestalten, die nichts tun, nichts erzählen und einen doch in ihrer Präsenz nervös machen«.  »Esther«, »Martina«, »Kirsten«  müssen nicht mehr warten, nicht auf den Bus, nicht auf den Traummann, nicht auf die Chance, aus ihrem Leben etwa zu machen. Sie fesseln unseren Blick und entschleunigen ihn – und rufen uns zum genauen Hinsehen im Alltag auf.

Marko Schacher, Januar 2013

Galerist aus Stuttgart

Mein Atelier

Lebenslauf

1965
geboren in Stuttgart
1987
Freie Kunstschule Stuttgart
1988 – 1994
Studium an der Hochschule der Künste, Berlin
1994
Meisterschülerabschluss bei Prof. Karlheinz Biederbick
Seit 1995
Freischaffende Künstlerin
1995 – 2008
Dozentin an der Volkshochschule Stuttgart
Seit 1997
Kursangebot im Atelier

Lebt in Leonberg-Warmbronn, arbeitet in Stuttgart-Vaihingen.

Auswahl vergangener Ausstellungen

2019
2. Preis  »Paradies?«, Kultur am Kelterberg e.V., Stuttgart,
Baden-Württembergische Künstlermesse, Haus der Wirtschaft, Stuttgart
»Gips,Bronze, Kunst«, Haus Beda in Bitburg

2018
3. Preis der Stadt Walldorf »Kunst im öffentlichen Raum«, Skulpturenweg in Walldorf
»Faces und Fassaden«, Schacher – Raum für Kunst, Projektraum, Stuttgart,
Skulpturenweg „vor dem Wind – gegen den Strom« in Rechberghausen
Kunst in St.Stephan, Lindau (E.)
Galerie im Künstlerhaus Leonberg (E. mit Karin Ries)
»GegenwART«, Schloss und Städtische Galerie Wertingen
»Summe der Teile«, BfB im Kunstbezirk Stuttgart

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Galerien

Seit 2009 vertreten in der Galerie Zick, Ulm
Seit 2013 vertreten in der Galerie Schacher-Raum für Kunst, Stuttgart

Mitgliedschaften

Mitglied im VBKW, Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg, Kultur am Kelterberg e.V.

Referenzen

Öffentliche und private Ankäufe und Aufträge: Z.B.: Stadt Walldorf, Leonberg-Warmbronn, Vereinigte Volksbank Sindelfingen, Kirchengemeinde Weil der Stadt, Landkreis Böblingen, Landratsamt BB, Rathaus Weissach, Regierungspräsidium Stuttgart, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Stuttgart, Sparkasse Böblingen, Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen.

Kelterberg 5, 70563 Stuttgart
01 74 . 820 96 69
atelier@birgitfeil.de